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Startseite > Forschung > Hämatologie und Onkologie > Forschungsgruppen > Arbeitsgruppe Spätfolgen, LESS-Studie

Arbeitsgruppe Spätfolgen

Late Effects Surveillance System – LESS

Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe besteht in der retro- und prospektiven, multizentrischen Spätfolgenerfassung und -bewertung. Seit 1998 wurden hauptsächlich Patienten mit Ewing-, Osteo- und Weichteilsarkomen, in Teilaspekten Patienten mit ALL- und Hirntumor untersucht. Auch in anderen Patientengruppen werden Studien durchgeführt.

Anlässlich des Erlanger Symposiums „Spätfolgen und Nachsorge“ und der Studienkommissionssitzung im Jahre 2012 konnte die Thematik umfassend mit vielen Studienleitern und Experten der GPOH diskutiert, zukünftige Schwerpunkte und Kooperationen besprochen, und eine Studienkommissionssitzung abgehalten werden.

Darüberhinaus sind internationale Kooperationen im Rahmen des europäischen PanCare Netzwerkes aktiv und werden derzeit im Rahmen eines EU-geförderten Projektes „PanCareLIFE“ genutzt.

Im Rahmen unserer Versorgungsforschung entstehen neue gezielte grundlagenorientierte Fragestellungen, die vor allem mit Hilfe retrospektiver Studien bearbeitet werden, z.B. „Bedeutung von genetischen Polymorphismen auf die Pharmakokinetik von Hoch-Dosis-Methotrexat bei Kindern mit einer akuten lymphoblastischen Leukämie“ (Radtke et al., Blood 2013), „Bedeutung von genetischen und klinischen Faktoren für die Entwicklung von Cisplatin-induzierten Hörschäden bei Osteosarkom-Patienten“ (Langer et al., TIPS 2013) oder „Ursache und Früherkennung der Anthrazyklin-induzierten Kardiomyopathie bei Kindern und Jugendlichen nach Behandlung eines Nephro- und Neuroblastoms“.

Zur aktiven Umsetzung der Nachsorgeempfehlungen werden sowohl Ärzte mithilfe der Nachsorgepläne als auch Patienten und Eltern mit Nachsorgebroschüren versorgt. Hierbei werden die Nachsorgeempfehlungen regelmäßig überarbeitet, bzw. Leitlinien formuliert. Aktuell wird eine S3 Leitlinie „Spätfolgen, Rehabilitation und Nachsorge“ angestrebt.

Nicht nur die Bewertung der aktuellen Therapien hinsichtlich Spätfolgen und das Aussprechen von Nachsorgeempfehlungen ist notwendig; wichtig ist auch den Gesundheitszustand der ehemaligen Patienten seit 1980 zu kennen. Hierfür beteiligt sich die LESS-Arbeitsgruppe an der VIVE-Evaluation von ca. 10.000 ehemaligen krebskranken Kindern und Jugendlichen (mindestens 25 Jahre alt und Therapieende vor mindestens fünf Jahren).

Als Sprecher der Arbeitsgemeinsschaft „Langzeitbeobachtung“ und Vorsitzender des Forschungsausschusses „Langzeitfolgen“ sehen wir eine neue fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Kerngruppen in der pädiatrisch-onkologischen Nachsorge, aber auch mit den derzeit aktiv dieses Thema bearbeitenden Forschergruppen. Diese Zusammenarbeit nutzend sind nun nationale (GPOH) und internationale Studien (PanCare) zu Spätfolgen in der Nachsorge der ehemaligs krebskranken Kinder und Jugendliche möglich geworden.

Kooperierende Personen

  • LESS Studienkommission
  • PanCare Mitglieder
  • GPOH Studienleiter
  • Arbeitsgemeinschaft „Langzeitbeobachtung“
  • Forschungsausschuss „Langzeitfolgen“

Mitarbeiter Arbeitsgruppe Spätfolgen, LESS-Studie

Bild von Thorsten Langer
Prof. Dr. Thorsten Langer
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Stiftungsprofessur, Leitung der AG Spätfolgen in der Pädiatrischen Onkologie, Stellvertretender Leiter Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Telefon Lübeck: 0451 500-42816

 

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Dr. Anne-Marie Till
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Hämatologie/Onkologie, Immunologie/Rheumatologie, Studiensekretariat Less-Studie, in Elternzeit
Telefon Lübeck: 0451 500-42833

 

 

 

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Sarah Rieken
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Weiterbildungsassistentin
Telefon Lübeck: 0451 500-42962