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Transition

Für chronisch kranke Jugendliche ist der Übergang in das Erwachsenenalter mit besonderen Herausforderungen verbunden. Neben den normalen Entwicklungsaufgaben dieser Altersgruppe müssen sie lernen, ihre krankheitsbedingten Besonderheiten und Einschränkungen

zu akzeptieren und zunehmend die Verantwortung für ihre Erkrankung zu übernehmen sowie eigenständig die medizinische Versorgung zu organisieren. Der Übergang und der Wechsel von der pädiatrischen Behandlung zu einer entsprechend qualifizierten Versorgung in der Erwachsenenmedizin gelingen nicht immer reibungslos. Um Jugendliche und ihre Eltern auf die Transition vorzubereiten, bedarf es daher einer gezielten Unterstützung und Beratung. Der Ansatz der modularen Patientenschulung wurde auch in der Altersgruppe der Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsenenalter weiterentwickelt. Zunächst wurde in einem qualitativen Ansatz der Bedarf für Schulung und Empowerment in einem vom BMBF geförderten Projekt „Förderung der Gesundheitsversorgungs-Kompetenz von Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen in der Transition von pädiatrischen zu Erwachsenenversorgungssystemen“ unter Federführung von Prof. Dr. phil. Silke Schmidt, Lehrstuhl für Gesundheitsförderung und Prävention, Universität Greifswald mit Förderung durch das BMBF in Kooperation mit der Gesetzlichen Krankenversicherung 2011-2014 ermittelt, dann eine Transitionsschulung entwickelt und diese nachfolgend in einer klinisch kontrollierten Studie evaluiert.

Die gewonnenen Erkenntnisse konnten in der Versorgungsstudie „Erwachsen werden mit ModuS: Fit für den Wechsel. Transitionsmodul im Modularen Schulungsprogramm für chronisch kranke Kinder und Jugendliche“ genutzt werden. Projektleiter Dr. med. Rüdiger Sczcepanski, Kinderhospital Osnabrück, Förderung durch das BMG.

Aktuell wurden ergänzende Mittel für eine Befragung von Jugendlichen / jungen Erwachsenen zur Transition 2 Jahre nach der Durchführung der Schulung bewilligt. Die wissenschaftliche Evaluation erfolgt wie bei den vorausgegangenen ModuS Projekten durch die Lübecker Arbeitsgruppe.