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Langzeit-Outcome

Das Langzeit-Outcome von Kindern nach neonatalem Drogenentzug ist eher gut. Schlafstörungen, Aufgeregtheit, muskulärer Hypertonus und heftiges schrilles Schreien können auch nach erfolgtem Entzug noch für Monate weiter bestehen.

Sie bedeuten aber mehr eine soziale als eine medizinische Problematik, die dafür verantwortlich gemacht wird, dass es in einigen Fällen bei den betroffenen Kindern zu einer von ihren Eltern mit dem Ziel der Sedierung herbeigeführten Methadonvergiftung kommen kann. Beim Vorliegen einer intrauterinen Wachstumsretardierung kommt es im ersten Lebensjahr fast immer zu einem Aufholwachstum, so dass die Kinder zum Ende des 1. Lebensjahres beinahe die altersentsprechende

Normalverteilung erreicht haben. Die weitere somatomotorische Entwicklung ist unauffällig. Es kann jedoch zu einer Verzögerung der kognitiven und vor allem der Sprachentwicklung kommen.

Es ist schwierig, die beschriebenen Schwächen auf eine als Folge des intrauterinen Drogeneinflusses erlittene Hirnschädigung zurückzuführen, da die betroffenen Kinder, wenn sie bei ihren Eltern aufwachsen, häufig auch eine Benachteiligung in ihrer Entwicklung durch das soziale Umfeld erfahren, die die Identifikation möglicher somatischer Auslösefaktoren erschwert.