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Doktoarbeiten

Auswirkungen viraler Infektionen auf die Epigenetik der Adenylatzklase

Ziel ist es herauszufinden, welche Auswirkungen wiederholte Infektionen mit Rhinoviren auf die Genexpression und Funktionsfähigkeit bronchialer Epithelzellen haben. Im Fokus der Untersuchung steht dabei das Gen des Enzyms der Adenylatzyklase IX (ADCY9), welche im Energiehaushalt der Zelle eine wichtige Rolle spielt. Es stellt sich die Frage, inwiefern dessen differentielle Methylierungsgrade nach wiederholten Infektionen einen Einfluss auf Asthma relevante Pathomechanismen haben und welche Folgen sich bei einer Über- oder Unterfunktion des Enzyms für einen Asthmapatienten ergeben. Hierfür werden neben NGS-Techniken auch Proteinanalysen mittels Western Blot eingesetzt.

Kontaktpersonen:

Bild von Markus Weckmann
Dr. Markus Weckmann
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lübeck
Leiter, Stellvertretender Leiter der Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie
Telefon Lübeck: 0451 500-42825

 

Finanzierung:

BMBF im Rahmen des Deutschen Zentrums für Lungenforschung    

Auswirkungen viraler infektionen auf die Epigenetik des Transporterproteins CERT

Hier wird untersucht, ob virale Infektionen Auswirkungen auf die Epigenitik und die Produktion des Ceramid-Transportproteins (CERT, COL4A3BP, STARD11) haben und wie ein möglicherweise veränderter intrazellulärer Ceramid-Transport die Prostaglandin-Synthese und damit Entzündungsprozesse in bronchialen Epithelzellen beeinflusst. Durch Next-Generation-Sequencing (NGS) (Pyrosequenzierung) ermittelte Methylierungsgrade und korrelierende mRNA- und Proteinexpression, sowie gezielte Manipulation der intrazellulären CERT-Expressionsniveaus (z.B. siRNA) soll bestimmt werden, inwieweit solche Infektionen in suszeptiblen Individuen zu Asthma führen könnten.

Kontaktpersonen:

Bild von Markus Weckmann
Dr. Markus Weckmann
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lübeck
Leiter, Stellvertretender Leiter der Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie
Telefon Lübeck: 0451 500-42825

 

Modifikation der Epigenetik im Epithelgewebe nach viralen Infektionen.

Im frühen Kindesalter erhöhen schwere wiederholte virale Infektionen mit Schnupfenvieren das Risiko an Asthma zu erkranken. Die zugrundliegenden Mechanismen sind aktuell jedoch weder entschlüsselt noch verstanden.

Wir untersuchen genomweit den Einfluss der Schnupfenvirusinfektion auf den epigenetischen Genregulationsmechanismus der DNA-Methylierung im Epithel bei der Asthmaentstehung. Hierfür greifen wir bei der Analyse auf Modellzellkultursystemen und nasalen Epithelzellen der KIRA-Studienteilnehmer zurück.

Ziel dieses Projektes ist es, eben jene Gene zu identifizieren, deren epigenetische Regulation die Entwicklung von Asthma begünstigt, um frühzeitige Risiko-Prognosen zu erstellen und neue therapeutische Optionen zu eröffnen.

Kontaktperson: 

N.N.
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Labor, Pulmologie
Telefon Lübeck: 0451 500-43056

 

Finanzierung:

BMBF im Rahmen des Deutschen Zentrums für Lungenforschung

Regulation der Entzündungzellen bei viralen Asthma-Exazerbationen

Virale Infekte verschlimmern oftmals das bestehende Asthma Bronchiale und nicht immer sind diese Exazerbationen gut durch Medikamente kontrollierbar. Dies wird einer besonderen Leukozyten-Art zugeschrieben. Letztere patrouillieren im Blut und werden an den viralen Infektionsherd in der Lunge gerufen. Hierzu durchwandern sie das Lungengewebe und können dabei das Gewebe schädigen. Ein Bestandteil dieses Gewebes, das sogenannte Kollagen Typ IV, kann jedoch diese Leukozyten bei ihrer Wanderung stoppen.

Wir entwickeln in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Marine Biotechnologie (Dr. Tim Becker, www.emb.fraunhofer.de) ein neues Analyseverfahren, welches diese Zellbewegungen in 3D visualisiert. Hierzu kommen neueste Computeralgorithmen und Mikroskopietechnik zum Einsatz.

Mit Hilfe dieser hochmodernen 3D-Verfahren möchten wir die Eigenschaften von Kollagen IV auf die Leukozyten genauer beschreiben und Anhaltspunkte für neue Therapieformen für Asthma-Exazerbationen finden.

Kontaktperson:

Bild von Markus Weckmann
Dr. Markus Weckmann
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lübeck
Leiter, Stellvertretender Leiter der Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie
Telefon Lübeck: 0451 500-42825

 

Finanzierung:

Einzelförderung der Sektion Medizin der Universität zu Lübeck (E42-2012); Projekt Neonatales ARDS, Prof. Dr. Martin Krause (Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces“ (DFG).